Fakt ist: fuck this

„Wir fahren heute alle aufs Oktoberfest.“

Ich ziehe mich gerne wie eine Frau an und höre Musik.

München am Morgen. München von oben. So richtig von oben. Also mitten in der Stadt. Und ohne Sichererung. Auf einem Kran. Das hat der Brite James Kingston mal eben so gefilmt.

Via KFMW

„Ich hab Swag wie ein Weg mit S!“

Tu mir bitte kein’ Gefallen!

„Alles, was ich über das Alleinsein weiß, habe ich mir selbst beigebracht.“
Via Twitterperlen

„Alles, was ich über das Alleinsein weiß, habe ich mir selbst beigebracht.“

Via Twitterperlen

Eine kurze Anmerkung zum deutschen Urheberrecht

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Zuerst: Sorry für das schlechte Handy-Foto. Ich will gleich weg und hab keine Zeit mehr ein schöneres zu machen. Aber ich möchte noch kurz was loswerden und meine neuste Erfahrung zum Urheberrecht von Bildern mit euch teilen. Man lernt nämlich nie aus. Wär ja auch langweilig sonst.

Für einen Workshop bei uns am Institut sollte ich neulich ein Plakat gestalten. Das Plakat darf ich leider aus Urheberrechtsgründen hier nicht zeigen. Da es um Gesten geht, suchte ich ein Bild, auf dem jemand gestikuliert. Bei meiner Recherche stieß ich auf eine wundervolle Photographie von Franz von Stuck (das wusste ich bis dahin auch nicht, dass Franz von Stuck ziemlich viel photographier hat). Das Bild fand ich in abgebildeten Katalog von 1999.

Mein erster, meiner Meinung nach naheliegender, Gedanke war: Franz von Stuck ist seit über 70 Jahren tot. Also darf ich das Bild verwenden. Kein Problem. Ich gestaltete also das Plakat. Dann kamen mir aber doch Zweifel. Das lag aber eigentlich nur daran, dass als Urheber des Bilds nicht einfach Franz von Stuck angegeben war, sondern in der Beschreibung stand, dass nicht sicher ist, ob Franz oder Mary von Stuck das Bild gemacht hatte. Mary von Stuck, das wusste ich, war die Tochter von Mary von Stuck. Nach einer kurzen Recherche fand ich allerdings heraus, dass Mary von Stuck auch der Name von Stucks Frau war. Und diese war tatsächlich gemeint. Ihre Lebensdaten konnte ich nicht finden. Blöd. Ich wollte ja nichts riskieren.

Zuerst rief ich im Stadtmuseum bei einem der Herausgeber des Photobands an. Der sagte mir, dass er dafür nicht zuständig sei, dass ich aber gut daran täte, die Urheberrechtsfrage zu klären, denn die 70-Jahre-Regelung gelte in diesem Fall nicht. Um etwas vorzugreifen: Ich habe schließlich von den Nachlassverwaltern der Familie Stuck die Erlaubnis erhalten, das Bild für das Plakat zu verwenden, allerdings unter der Auflage, dass es nur an ausgewählten Orten ausgehängt wird (die ich angeben musste) und die nicht-öffentlich sind. Das ist kein Problem, der Workshop richtet sich nur an einen kleinen Kreis von Wissenschaftlern. Das ist super und ich habe mich wahnsinnig gefreut. Außerdem musste natürlich ein Bildnachweis auf das Plakat. Auch kein Problem, das ist auch richtig so.

Warum die 70-Jahre-Regelung hier nicht greift, war mir nicht nur neu, sondern ist ziemlich interessant. Da das Bild zu Lebzeiten Stucks nicht veröffentlicht wurde, sondern erst 1999 gilt, dass das Bild ab dem Veröffentlichsdarum 50 Jahre lang geschützt ist. Gut zu wissen! Vielleicht hilft dieser Post ja mal jemandem weiter :)

ICH BIN AUSLÄNDER III

ICH BIN AUSLÄNDER II